...kleiner Garten ganz groß...

Der nachstehend aufgezeigte Entwurf wurde aus den Vorentwürfen zusammen mit den Kunden entwickelt und umgesetzt.

Aus den Wünschen, Vorstellungen und Erwartungen der Kunden und meinen Ideen und Konzepten ergaben sich hier vier verschiedene Entwürfe. Die pure Anzahl ist kein Qualitätsmerkmal. Zuviele Vorschläge können verwirren und Entscheidungen erschweren. Zu wenige Entwürfe nutzen das Potential des Grundstücks ungenügend und bleiben unter dem Niveau dessen, was möglich gewesen wäre.

Hieraus gilt es, das "genau richtige (lagom)" herauszufinden. Zwei Vorentwürde sichere ich meinen Kunden immer zu - wenn es mehr werden, entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Hier sehen Sie die Vorentwürfe, die zu oben stehenden Ergebnis führten:

Vorher - Nachher

 

Auf den ersten Blick erscheinen die Veränderungen nicht revolutionär, aber...

 

Die seiltichen Beetbegrenzugen aus rot gestrichenem Holz verwitterten schnell. Bereits nach fünf Jahren mussten sie erneuert werden. Jetzt wäre es wieder fällig gewesen. So wird aus "billig" ganz schnell "teuer" - nachhaltig geht anders!

 

Die sich aus der Anlage der Beetbegrenzung ergebenden Strukturen waren lieb- und belanglos. Es ergaben sich keine nutzbaren Räume. Da es sich um einen Nordgarten handelt, muss man schon genau schauen, wo man sitzen möchte, um auch einmal die Sonne genießen zu können.

 

Es dominierte die Farbe "Rot". "Rot" ist eine Warnfarbe, die uns alarmiert - "Ruhe" geht anders! Rot stiehlt allem die Schau. Keine Blüte konnte bei dieser Dominanz von Hütte und Beetumrandung adäquat Beachtung finden. Das heißt nicht grundsätzlich, dass Gartenhäuser etc. nicht "rot" sein dürfen, aber hier war es falsch!

 

Die Bepflanzung war belanglos gewählt. Sie bot weder dem Auge noch Insekten oder Vögeln Grund zur Beachtung.

 

Die Materialien waren billig und sahen schon nach wenigen Jahren schäbig aus. Natürlich muss man abwägen, wieviel man z. B. für das Pflaster ausgibt, jedoch haben diese Überlegungen bei einem so kleinen Grundstück sicher nicht die höchste Priorität.

 

Obwohl der Garten erst im Verlauf der ersten Jahreshälfte 2019 umgestaltet wurde, wirkt er bereits eingewachsen.

Der Erlebniswert hat sich vervielfacht. Der Garten wirkt deutlich größer. Man kann den Garten aus unterschiedlichen Blickwinkeln erleben - von drinnen, vom Sitzbereich aus und vom Granitbänkchen zwischen Grill und Quellstein aus. Aus verschiedenen Perspektiven lässt sich immer wieder Neues entdecken.

Im Sommer findet ein Planschbecken für die Kinder Platz, ohne dass hierdurch Einschränkungen entstünden.

Die Bepflanzung ist abwechslungsreich gestaltet. Der Apfelbaum wurde als dominantes Solitärgehölz besonders sorgfältig ausgewählt. Mit einem Alter von mehr als 10 Jahren ist er bereits reich verzweigt mit schöner Krone. Er ist nicht auf Ertrag und bequemes Ernten ausgerichtet, sondern steht für Familie und Zuhause und muss in erster Linie gut aussehen. Trotzdem ist die Sorte "Cox Orange" bewusst gewählt, beliebt und bewährt und somit natürlich auch zum Genuss!

Die ersten Erdbeeren sind auch schon genascht und Insekten umschwirren bereits die blühenden Stauden.

Die Mastlampe gibt dem kleinen Platz vor der Gartenhütte Gewicht und lässt ihn erwachsen erscheinen.

Der Quellstein im Kies-Gräser-Stauden-Beet ist ein weiteres Highlight im Garten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Weber Gartenplanung

Bernd Weber

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